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Eine Oper, in
der die Sopranistin mit Tauchausrüstung ins Wasserbecken schreitet und Klänge
aus der antarktischen Tiefsee zu hören sind - solche Aufführungen der Berliner
Unterwasser-Oper wird das Publikum so schnell nicht vergessen.
Inspiration im Schwimmbad
Die Idee des Konzepts entstand im Jugendstilbad Berlin-Neukölln, wo die Sängerin und leidenschaftliche Schwimmerin Claudia Herr ihre Bahnen zog. Das dekorative Ambiente inspirierte die Opernsängerin, aus dem Schwimmbad einen Opernsaal zu machen. Im September 2012 führte das Ensemble um Claudia Herr die Premiere von "AquAria Palaoa" auf. Das Werk handelt von einer jungen Frau, die auf der Suche nach der ewigen Jugend ist und auf ihrer Reise einen garstigen Schwertwal sowie junge und alte Robben trifft.
Besondere Herausforderungen
Eine Oper, die sich teilweise im Wasser abspielt, muss sich den veränderten Gegebenheiten anpassen. Mit Sauerstofflasche auf dem Rücken und Atemgerät singt die Sängerin unterwasser. Ihre Töne werden über Hydrophone (Unterwassermikrofone) an die Oberfläche übertragen und über Lautsprecher dem Publikum hörbar gemacht. Mit verringerter Lautstärke ertönt der Gesang durch die Halle, ohne verständliche Worte.
Wissenschaft und Kunst
Die Berliner Unterwasser-Oper macht deutlich, wie gut Kunst und Wissenschaft voneinander lernen und profitieren können. Claudia Herr und ihr Ensemble kooperieren mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Die erforschten Wal- und Robbengesänge aus der Antarktis werden in die Opernwerke integriert und verstärken die besondere Atmosphäre der Aufführungen. Die Forscher des AWI gewinnen neues Wissen aus den Erfahrungen der Sopranistin, denn in der menschlichen Kehlkopf- und Stimmanatomie gibt es viele Parallelen zu den Robben.
Inspiration im Schwimmbad
Die Idee des Konzepts entstand im Jugendstilbad Berlin-Neukölln, wo die Sängerin und leidenschaftliche Schwimmerin Claudia Herr ihre Bahnen zog. Das dekorative Ambiente inspirierte die Opernsängerin, aus dem Schwimmbad einen Opernsaal zu machen. Im September 2012 führte das Ensemble um Claudia Herr die Premiere von "AquAria Palaoa" auf. Das Werk handelt von einer jungen Frau, die auf der Suche nach der ewigen Jugend ist und auf ihrer Reise einen garstigen Schwertwal sowie junge und alte Robben trifft.
Besondere Herausforderungen
Eine Oper, die sich teilweise im Wasser abspielt, muss sich den veränderten Gegebenheiten anpassen. Mit Sauerstofflasche auf dem Rücken und Atemgerät singt die Sängerin unterwasser. Ihre Töne werden über Hydrophone (Unterwassermikrofone) an die Oberfläche übertragen und über Lautsprecher dem Publikum hörbar gemacht. Mit verringerter Lautstärke ertönt der Gesang durch die Halle, ohne verständliche Worte.
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Die Berliner Unterwasser-Oper macht deutlich, wie gut Kunst und Wissenschaft voneinander lernen und profitieren können. Claudia Herr und ihr Ensemble kooperieren mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Die erforschten Wal- und Robbengesänge aus der Antarktis werden in die Opernwerke integriert und verstärken die besondere Atmosphäre der Aufführungen. Die Forscher des AWI gewinnen neues Wissen aus den Erfahrungen der Sopranistin, denn in der menschlichen Kehlkopf- und Stimmanatomie gibt es viele Parallelen zu den Robben.
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